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GreenBox – ein facettenreiches Experiment

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GreenBox – ein facettenreiches Experiment

Der Weg ist das Ziel – und wir freuen uns immer, wenn der grüne Weg des Indoor-Gärtnerns schöne Blüten, schmackhafte Blätter oder Früchte abwirft! Mit ihren acht Pflanzplätzen bietet uns die GreenBox reichlich Gelegenheit, diverse Pflanzenarten zu kombinieren und Neues auszuprobieren. 

Mit der GreenBox können wir uns rund ums Jahr viele gärtnerische Wünsche erfüllen: Wir können uns Kräuter ziehen, die wir regelmäßig zum Verfeinern brauchen. Oder auch Sorten, die nicht überall zu haben sind. Oder auch Blattgemüsesorten, die erst dabei sind, den europäischen Markt zu erobern wie etwa Komatsuna, Mizuna oder Wasabi-Senf-Kraut. 

Ebenfalls können wir in der trostlosen Jahreshälfte unsere Geister mit Sommerblüten beleben. Die GreenBox eignet sich auch als Wachstumsort für Miniaturvarianten an sich mannshoher Pflanzen wie Tomaten. Schließlich eignet sie sich prima als Brutkasten und KiTa für Pflanzen, die wir später in größere Töpfe oder ins Freiland umsetzen wollen.

Ein vorgezogener Sommer – mit unserer eigenen Blütenpracht

Gute Neuigkeiten für alle Ungeduldigen: Mit der GreenBox sind wir unabhängig vom äußeren Sommer, Herren und Herrinnen über ein Blütenmeer, gerade dann, wenn das Wetter alle Farbe verloren hat. Mit dem Sommerwiesen-Mix holen wir uns die Farben und die Leichtigkeit des Sommers direkt in unser Wohnzimmer! Die Blüten von Calendula und Kornblume sind zudem kulinarische Superstars.  

Die PlantPlugs ernähren eine Vielzahl von Pflanzen, darunter auch viele Blumenarten. Bieten die trüben Wetteraussichten des Winters keine Hoffnung auf Besserung, greifen wir zu Saat und PlantPlug! Das imitierte Tageslicht der GreenBox vermittelt den Samen die Sorglosigkeit des Sommers. So können wir 5 – 7 Wochen nach Aussaat unser persönliches Blütenmeer genießen. 

Sind die Kräuter und Blattgemüse meist für den Kochtopf oder die Salatschüssel vorgesehen, pflanzen die meisten von uns ihre Blumen für den rein optischen Genuss. Bei Blumen wie der Petunie sollte man dies auch genauso handhaben: Zwar ist sie giftig, doch ihre stolzen Trichterblüten rufen beim Betrachten immer das Gefühl eines warmen Sommertages hervor. Dazu setzt das wiederum ungiftige Portulak-Röschen mit seinen vielen kleinen entzückenden Blüten kleine Lichter in mehreren Farben.  

Vielerlei Blüten können neben unserem Wohnzimmer auch den Teller, den Tee oder die Torte verschönern: So bezaubert uns das Allround-Genie Ringelblume (auch bekannt als Calendula) einerseits mit dem leuchtenden Gelb-Orange seiner Blüten. Macht sich außerdem die Naturheilkunde die lindernde Wirkung der Ringelblume bei Hautverletzungen zu nutzen, so setzt das Goldgelb der Blütenblätter zugleich Glanzlichter im Salat. Das unverwechselbare Blau der Kornblume erinnert irgendwie immer an ein Kornfeld und bringt uns so eine Brise Landleben ins Haus. Ob frisch oder getrocknet setzt dieses königliche Blau Akzente auf Dips oder Käseplatten.

Über die Besetzung des Sommerwiesen-Mix hinaus haben wir auch mit dekorativen Zwerg-Sonnenblumen experimentiert. Nach Aussaat konnten wir einen schnellen Wachstumserfolg verzeichnen. Sonnenblumen brauchen Platz für ihre Wurzeln, selbst die kleinsten Vertreter ihrer Art – entweder im Garten oder dem Blumentopf: Richtig in Szene gesetzt verleihen die freundlichen Gesichter der Sonnenblumen dem Balkon oder Wohnzimmer einen Hauch Toskana.

Mit der GreenBox ins südliche Amerika: Von Baumkronen und Feuerbällen

Komm mit in den Urwald! Die verästelten Baumkrönchen unserer Cherry-Tomaten erinnern an einen Dschungel. Die Zwergtomate Cherry Hail wird etwa 20 am hoch und fängt auf jeden Fall die Blicke. 

Viele von uns kennen die Tomate meist nur in reifem Zustand, wie sie in Plastik verpackt in der Gemüseabteilung auf unsere Abholung wartet. Wenn wir die Cherry-Tomate Cherry Hail bei ihrem Wachstum zu begleiten, erweitert sich dieses Bild: Die kleine hellgelbe Blüte können wir leicht mit einem Pinsel bestäuben – ebenso mit der Hand, indem wir sachte durch ihre Blüten streifen, wenn diese ihren Pollen zur Schau stellen. Nach ihrer Bestäubung bringt die Blüte zunächst einen winzigen Fruchtkörper hervor, blassgrün und stecknadelgroß. Von Tag zu Tag nimmt das Volumen dieser kleinen Kugeln zu, bis sie beginnen, rot zu leuchten!

Zusammen mit der Mini-Tomate hat der Cherry-Tomaten- und Chili-Mix relativ milde Chili-Pflanzen auf Lager. Die fleißige Spicy Passion bringt mit ihren glatten Blättern und leuchtenden Schoten noch mehr Glanz in den Wald und bildet nach der Ernte wieder neue Früchte. 

GreenBox – egal, ob praktisch, üppig oder anders

Dill und Calendula, Pak Choi und Kornblume? Wir pflanzen, was wir wollen! Mit den 24 PlantPlugs des Experimental Sets sind wir stets flexibel.

Die PlantPlug Sets wie der Super-Vitamin-Mix oder Asiatisches Blattgemüse bieten arrangierte und bereits erprobte Pflanzprogramme, um uns mit Kräutern oder Blattgemüse für die Zubereitung gesunder Gerichte oder Getränke wie z. B. Smoothies auszustatten. Die Asiatische und die Italienische Kräutermischung versorgt uns mit den Kräuter-Essentials für die entsprechenden Landesküchen. Die PlantPlugs des Experimental Sets kommen pur und stehen uns für diverse Pflanzversuche zur Verfügung. So können wir einerseits Kräuter ziehen, die es nicht in jedem (Super)Markt zu kaufen gibt. Andererseits können wir einfach nur das in Mengen anpflanzen, wovon wir schlicht nicht genug bekommen können.   

Die PlantPlugs des Experimental Sets sind – wie in unseren PlantPlug Sets – der perfekte Nährboden für unsere Pflanzen: Die Substrat-Kegel enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe für das Keimen, Wachsen und Gedeihen von Kräutern, Salaten, Blumen oder Früchten. Natürlich sind sie frei von sämtlichen Bioziden, genmanipulierten Stoffen oder anderweitig schädlichen Substanzen.

Die GreenBox – für den besten Start ins Leben größerer Pflanzen 

Welcher Gärtner träumt nicht von Zucchini in diversen Formen?
Einem Wald aus mannshohen Tomaten-Bäumen?

Gurken für Salat oder Cocktail? 

Die GreenBox ist die perfekte Wiege und Kinderstube für viele Großpflanzen!

Gurken, Zucchini, Auberginen & Co: Sie alle sind stattliche Pflanzen, sie alle eint eins: die Liebe zur Wärme. Mittel- und nordeuropäische Gärtner und Gärtnerinnen stehen mit ihrer Liebe zu diesen Gemüsesorten wiederum vor einer großen Herausforderung: Die Pflanzen benötigen eine Mehrzahl sonnenverwöhnter Monate von der Saat bis zur Ernte. Schließlich müssen sie zunächst eine bestimmte Größe erreichen, um ihre begehrten Früchte hervorzubringen. Oft brauchen diese dann auch noch einige Wochen bis zu ihrer schmackhaften Reife.

Allerdings ist die Vegetationsperiode für wärmliebende Pflanzen in unseren Breitengraden äußerst begrenzt, zum einen hinsichtlich der Sonnenstunden, zum anderen hinsichtlich der Temperaturen. Zeigte sich auch gerade der März dieses Jahres (2022) mit seinen reichlichen Sonnenstunden vielerorts von der besten Seite, so durften sich ambitionierte Gärtnerinnen und Gärtner nicht zu früh in Sicherheit wiegen und das Sonnenlicht ausnutzen, indem sie ihre Lieblinge ins Freie pflanzten. Denn bis etwa Mitte Mai können die Temperaturen besonders nachts noch so stark fallen, dass unsere tropischen Gäste draußen den Kältetod erleiden. 

Beginnt man erst Mitte Mai (nach den sogenannten Eisheiligen, den letzten Nachtfrösten des ausklingenden Winterhalbjahrs) mit der Aussaat, können Sommer und Frühherbst schon vorbei sein, bevor die Früchte groß genug sind, um mit der Reife zu beginnen wie z. B. Tomaten, Chillies oder Paprika. Auch in einem goldenen Oktober ist die Zahl der täglichen Sonnenstunden einfach deutlich kürzer als im Juli. Daher ist es sinnvoll, die – teilweise sehr exotischen – Kulturpflanzen im geschützten Innenraum unter Idealbedingungen vorzuziehen. Zu gegebener Zeit können wir sie schließlich mit einem stattlichen Wachstumsvorsprung ins Freiland setzen.

Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt an 

In der GreenBox können wärmeliebende Pflanzen eine ungestörte Kindheit verbringen: Mit den kuscheligen Temperaturen unserer Innenräume und dem reichlich vorhandenen imitierten Tageslicht der LED-Technologie bietet unser smarter Indoor-Garten den Großpflanzen beste Startbedingungen. Haben wir dann die erwähnten Eisheiligen (Mitte Mai) hinter uns, brauchen unsere grünen Freunde nachts im Freien nicht mehr zu frieren, nachdem sie tagsüber von der Sonne, der unübertroffenen Urform des Lichts, reichlich mit Energie versorgt wurden.

Die ausgewachsenen Pflanzen der Saaten unserer Kollektion sind alle dazu geeignet, ihr gesamtes Pflanzenleben in der GreenBox zu verbringen, wo sie gut mit den Nährstoffen der PlantPlugs und des GreenBox Boosters versorgt werden. Gleichwohl lassen sich unsere Kräuter, Blumen und Blattgemüse ebenfalls in einen großen Topf auf dem Balkon, in ein Hochbeet, eine Blumenrabatte oder den Gemüsegarten umsiedeln. Dort haben ihre Wurzeln mehr Raum, sich zu entfalten, was sich nicht selten in der stattlicheren Größe des ausgepflanzten Basilikums, Dills etc. bemerkbar macht. 

Ende März / Anfang April ist eine gute Zeit, um mit dem Vorziehen von Tomaten, Basilikum und Gurken zu beginnen. Wer das Halloween-Fest mit eigenem Kürbis feiern möchte, sollte die entsprechenden Kerne Mitte April in den PlantPlug stecken. Für die Zucchini-Aussaat in die GreenBox ist Zeit bis Ende April / Anfang Mai.  

In unserer Erprobungsphase

Wer kennt sie nicht, die süßsaure Physalis oder Kapstachelbeere, deren schützende Fruchthülle an einen Lampion erinnert, der im ausgereiften Stadium trocken und strohig ist. Meist sind uns nur die Ensembles aus Frucht und Lampion vertraut, wie sie entweder gut drapiert einen Cocktail zieren oder zusammengepfercht mit ihresgleichen in einem kleinen, würfeligen Korb oder Karton in der Obstabteilung zu finden sind. 

In unserer Erprobungsphase erleben wir die Physalis-Pflanze als sehr dankbar: Sie wächst nicht nur ziemlich schnell, so dass man sie beizeiten in einen Topf auf der Fensterbank oder ins warme(!) Freie umbetten muss. Sie sieht dabei auch noch sehr schön aus. Bereits nach wenigen Wochen bildet die Pflanze ihre ersten Früchte, die wir wiederum nach wenigen Wochen genießen können.

Ebenfalls schnell wächst unser Versuchsobjekt Baby-Aubergine. Für Früchte benötigt man allerdings Geduld. Die Wurzeln der Auberginen brauchen definitiv mehr Platz als in der GreenBox, zumindest dann, wenn sie auch Früchte ausbilden soll. Wichtig für den Anbau aller Auberginen: Reifezeit mit einplanen, da zu früh geerntete Auberginen zu viel von dem giftigen Solanin enthalten, was uns auf den Magen schlägt. Die reife Aubergine hat eine immer noch glänzende Haut, zugleich gibt sie bei leichtem Druck etwas nach.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der neulich gesäten Snack-Paprika und der runden Zucchini. Vor allem sind wir neugierig auf die Mini-Salatgurken, die sich mit ihren langen Ranken bestimmt sehr gut in einer Hängeampel machen werden. Ein solch essbares Highlight hat bestimmt nicht jeder auf dem Balkon.

 

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